„Nied … ein Frankfurter Stadtteil im Grünen“

Die dritte Auflage der Broschüre ist im Januar 2016 herausgekommen.

Sie gibt in komprimierter und ansprechender Form wichtige Informationen über den Stadtteil, enthält Kontaktdaten aller Nieder Institutionen, Einrichtungen, Hilfs- und Beratungsdienste, Vereine, Gaststätten, Firmen, Freizeiteinrichtungen – kurzum über alles, was man braucht, wenn man in Nied wohnt, lebt, oder arbeitet.

Stadtteilbroschüre (PDF)

Mietzuschüsse für Vereine in den Saalbauten weiterhin sicher

Für Aufregung hatte bei den Vereinen, die Mieter in den Saalbauten sind, die Mitteilung gesorgt, dass die städtischen Zuschüsse um 1 Million Euro gekürzt würden und damit gegen Ende des Jahres nicht mehr genügend Mittel zur Verfügung stünden. Die Folge: Verträge müssten entweder storniert oder der volle Betrag gezahlt werden. In einem Schreiben an die Vorsitzenden der Fraktionen der CDU und der Grünen hatte der Vereinsring Nied am 04.08.2014 auf die negativen Folgen für die Vereine hingewiesen. In der Antwort der Fraktionen vom 04.09.2014 gab es Entwarnung: auch in Zukunft ist sichergestellt, dass es bei den Zuschüssen für die Mieten bleibt. Da fragt man sich, warum erst eine Kürzung erfolgt, die dann keine Wirkung entfalten soll – das hätte man sich von Anfang an sparen können! Und die Mietverträge müssen jetzt wieder so gefasst werden, wie das vor der Kürzung war, nämlich mit der Zusicherung versehen, dass die Miete sich für die Vereine nicht verändert, unabhängig vom Zuschuss der Stadt.

Hier finden Sie den Text des Briefes an die Fraktionen vom 04.08.2014 und die Antwort der Fraktionen vom 04.09.2014.

Ehrenbrief des Landes Hessen für Herrn Hans-Joachim Buley

Auf Vorschlag des Vereinsrings Nied hat der Vorsitzende des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirchengemeinde Nied, Herr Hans-Joachim Buley, am 27. Mai 2014 den Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen bekommen. Ausgezeichnet wurde er für seine Tätigkeit als Kirchenvorsteher und Vorsitzender des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirchengemeinde in Nied, die er von 1967 bis heute ausübt und für sein Wirken im evangelischen Dekanat Höchst in der Zeit von 1992 bis 2013 als Mitglied im Dekanatssynodalvorstand und als Präses des Dekanates Höchst. Die Verleihung fand in würdigem Rahmen im Limpurgsaal des Frankfurter Römers statt.

Wir gratulieren Herrn Buley herzlich und wünschen ihm noch viele weitere aktive Jahre für sein Wirken in der evangelischen Kirchengemeinde und für unseren Stadtteil.

Plakatieren verboten: Vereinsring Nied ist sauer

Eine ärgerliche Überraschung erlebten der 1. NCC und die SPD Nied dieser Tage. Ihr Antrag, für den Tanz in den Mai, den sie gemeinsam veranstalten, per Plakatständer zu werben, wurde abgelehnt. Begründung des Amtes für Straßenbau und Erschließung: „Um das Stadtbild und die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten, ist die Plakatierung auf ein Mindestmaß im Stadtgebiet zu reduzieren. Daher wird zusätzliche Plakatierung nur genehmigt, wenn ein unmittelbares öffentliches Interesse besteht.“

Da von dieser Haltung alle Vereine betroffen sind, die bisher über Plakatständer für ihre Veranstaltungen werben konnten, wurde der Vereinsring informiert. Helmut Grohmann, Vorsitzender des Vereinsrings, ist sauer. Er hat beim Amt erfahren, dass es sich hier um eine interne Verfügung des Verkehrsdezernenten handelt. Von dort wird auf weitere Werbemöglichkeiten wie Printmedien und Radiosendungen hingewiesen. „Einfach lächerlich“ findet Grohmann diese Hinweise. Welche Radiowerbung für eine örtliche Veranstaltung stellt sich der Dezernent denn vor? Und wer soll die bezahlen? Das bisherige Verfahren ermöglichte auch kleinen Vereinen, in ihrem Stadtteil für ihre Veranstaltung zu werben. „Das wird jetzt einfach gekappt, ohne Vorankündigung – keine bürgerfreundliche Haltung“, findet Grohmann. Bei jedem Antrag auf Plakatierung wurde auch bisher vom Amt jeder Aufstellungsort geprüft, eben um z.B. eine Verkehrsgefährdung zu vermeiden. Und wie das Stadtbild in Nied durch 10 Plakatständer verschandelt werden soll, „bleibt das Geheimnis von Herrn Majer“, findet Grohmann. „Wenn überhaupt eine Regelung notwendig ist, sollte sie im Einzelfall erfolgen, und nicht mit dem Hackebeil alles radikal gekappt werden.“